GROßER NOTFALL: Kleine Kämpferin Luna braucht Menschen mit einem sehr, sehr großen Herzen – 74523 Schwäbisch Hall

Vermittlung bundesweit

Luna

Beim Fangen zu den Kastrationen war Luna zufällig dabei.Ihr Zustand war schlimm,  sie wurde sofort in die Tierklinik gebracht. Dort wurden eine vereiterte Gebärmutter, Tumore in der Brustdrüse und faustgroße Nieren diagnostiziert.Sie wurde sofort notoperiert und es war lange Zeit ungewiss, ob sie es schaffen würde.

Aber die kleine Luna ist eine Kämpferin, sie wollte leben, begann sehr schnell wieder zu essen und zu trinken. Es gab auch Rückschläge – so öffnete sich einige Zeit nach der Operation ihre riesige Naht und musste neu behandelt und genäht werden. Auch das überstand die Kleine.

Sie muss weiterhin tierärztlich betreut werden und ihre zukünftigen Besitzer/ihre zukünftige Pflegestelle müssen/muss sich darüber im Klaren sein, dass nach so einer großflächigen Tumorentfernung natürlich immer Metastasen vorhanden sein können. Bisher wurde nichts entdeckt.  Ihre Nieren sind auffällig, vergrößert, auch hier muss sie unter engmaschiger Beobachtung sein.

Der jetzige Tierarzt rät, Luna nach Ankunft im neuen Zuhause nach einer gewissen Eingewöhnungszeit zu untersuchen (natürlich nur, wenn vorher nichts Akutes ist), dann sollte sie jährlich überwacht werden, auch das natürlich, solange es ihr sonst gut  geht und sie unauffällig ist. Hierzu gehören Blutuntersuchungen, Röntgen, Ultraschall.Dazu kommt, dass Luna keine Schmusekatze ist, sie hat Angst, rennt weg, versteckt sich.

Ein weiteres Problem, was ihre zukünftigen Besitzer/ihre zukünftige Pflegestelle wissen müssen/wissen muss, Luna lässt sich nicht einfach hochnehmen und in die Transportbox setzen, das heißt es muss die Bereitschaft da sein wirkliches Management zu betreiben, wenn sie ihre Tierarzttermine hat.

Warum dann für solch eine Katze überhaupt ein Zuhause suchen?Was ist die Alternative?Luna hat in Russland keine Chance ein Zuhause zu finden, einfach gar keine. Sie befindet sich auf einer Pflegestelle, wo sich zwar um sie gekümmert wird, sie aber ihre Scheu nicht ablegen wird, einfach weil niemand da ist, der sich regelmäßig für sie Zeit nehmen kann. Wenn Luna mit Menschen zusammen lebt, wird sie mit der Zeit merken, dass ihr niemand etwas tut, vielleicht bleibt sie auch scheu, man kann es einfach nicht im Vorfeld sagen. Wir haben einfach die Hoffnung, dass Luna nach allem, was sie mitgemacht hat, irgendwo ankommen und zur Ruhe kommen darf.

Wir sind uns bewusst, dass es beinahe unmöglich ist, sie unterzubringen aber wir versuchen es.

Wer traut sich zu Luna aufzunehmen?

Luna sollte sich mit anderen Katzen verstehen, sie lebte mit ihnen auf der Straße zusammen, Hunde sollten besser nicht in ihrem zukünftigen Zuhause sein. Lunas zukünftiges Zuhause sollte ein ruhiges sein, kein großes Hin – und her, keine kleinen Kinder.

Für Luna wird eine Endstelle aber explizit auch eine Pflegestelle gesucht.

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Kontakt:

Cathy Herrmann
Tsv-Phelan e.V.
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